Franz U. Janetzko
| 1951 | in Erfurt geboren |
|
|
lebt in Fürth |
| 2003 | 2.Preis des „Kunstpreises der Nürnberger Nachrichten“ |
„Der Ball ist rund“
Franz U. Janetzko, Spanplatte/2001
Janetzko ist ein Ironiker, der die Mehrdeutigkeit ans Licht zieht. Nach dem Motto: Schaut her , es ist alles ganz einfach, und schlägt jedem Tiefsinn ein Schnäppchen. Die „Pisa Studie“ – wie das „Waldstück“ und die „drei Riegel“ aus grobfaserigen Spanplatte oder „Seestück“, „Deutsche Beton“- ist eine für JanetzkosWerk typisch doppeldeutige Hintersinn-Skulptur.
Franz Ulrich Janetzko hat ein feines Gespür für die plastischen Potenziale entwickelt, die in eigentlich banalen, von Bildhauern kaum beachteten Materialien wie Beton oder Pressspanholz liegen. Die technischen Begrenzungen, die der spröde Werkstoff auferlegt, werden hier als Chance zur Reduktion genutzt.
Mit viel Witz und Ironie unserer Gesellschaft zugetan, hat Janetzko – mit einer gehörigen Portion Pragmatismus allem Materiellen gegenüber – eine ganz eigene Anleitung zum Glücklichsein entwickelt.
Atelier Molitoris – Hamburg, 01.11.2004




