Georg Molitoris

Hieronymus Proske

t01 t02 t03 t04 t05 t06

Vita

Hieronymus Proske ist 1948 in Wien geboren.

Studierte Grafik-Design und Kunstgeschichte an der American University in Washington D.C. und an der UdK Berlin bei Prof. Spohn.

Arbeitete drei Jahre als Grafik-Designer in Werbeagenturen.

Es folgte ein weiterführendes Studium an der HfBK Hamburg im Fachbereich visuelle Kommunikation bei Prof.Roscher. Gleichzeitig studierte er Psychologie an der Universität in Hamburg.

1980 Stipendium des DAAD an die Filmabteilung der „New York University“,New York,USA.

Seit 1981 schreibt und produziert er Fernseh- und Kinofilme.

1996 richtet er sich ein Atelier in Lüchow- Dannenberg ein, und nimmt seine malerische Tätigkeit wieder auf.

Rhizom

Der im Wendland arbeitende Künstler Hieronymus Proske präsentiert erste Bilder eines neuen Zyklus’.

Auch wenn der Maler dem Landschaftsmotiv nunmehr seit Jahren treu bleibt, so erweitert er seine Bildsprache wieder einmal durch komplexe und metaphorische Verweise, die über das Bild hinausgehen und im „wirklichen“ Leben von Bedeutung sind.

Proskes Landschaften waren und sind weder reine Abbildungen von Natur oder Benennung von bestimmten Orten und Gegenden, sie tragen vielmehr neben der formal malerischen Art und Weise regelrecht gedankliche Netzwerke.

Die Betitelung (addiert mit einer Nummerierung) „Rhizom“ verweist genau auf jenes Geflecht, für das der Begriff sowohl in der Botanik als auch in der Philosophie und den Kulturwissenschaften steht: Es geht um Orientierung in einer komplexen und modernen Welt. Proske spielt in seinen Bildern mit dieser Orientierung. Er gibt sie dem Betrachter nicht sofort auf dem ersten Blick, sondern lässt ihn diese erst nach einer gewissen Zeit auffinden. Im Detail der filigranen motivischen Auswahl gibt es Räume, die erst erschlossen werden wollen. Was ist oben und was ist unten – was ist Spiegelung und was Gegenstand – was ist Natur und was Erfindung?

Proske kommuniziert den Unterschied zwischen dem Deuten (Wurzelsystem) und dem visuellen Erfassen (Baum) der wirklichen Welt.

Text: Claus Friede, Hamburg 2013

Einzelausstellungen

2010 georg molitoris, Hamburg
2008 Kulturclub Hamburg
2007 Galerie G, Heidelberg
2006 Kunstverein, Dahlenburg
2005 Galerie Fiedler, Murnau
2004 Galerie Chaco, Hamburg
2003 Galerie Peters-Barenbrock, Berlin
2002 Galerie Hell, München
Kreissparkasse Dannenberg
2001 Galerie Rose, Hamburg
2000 Ausstellung Kunst im Turm, Dannenberg
1998 Galerie Rose, Hamburg

Gruppenausstellungen

2010 Galerie Born, Born/Darß
2009 Kunstraum Heiddorf, Neu Kaliß
Art & Antique Messe Düsseldorf
2008 Westwendischer Kunstverein
2007 nordskulptur:licht Kunstverein Neumünster, Neumünster
2006 Casa Carbone, Lavagna, Italien
2005 Galerie Hell, Art Karlsruhe
Künstlerhaus, Dannenberg
Galerie Peters-Barenbrock, Ahrenshoop
Galerie Hell, München
Galerie Radicke, St. Augustin/Bonn
Tartu, Estland
2004 Avacon, Lüneburg
Kunstwestthüringer Kunstverein, Mühlhausen
Museum für das Fürstentum Lüneburg
Künstlerhaus Dannenberg
Galerie Hell, München
Galerie Peters - Barenbrock, Ahrenshoop
2003 Galerie Hell, München
Künstlerhaus Dannenberg
2002 Galerie Hell, München
2000 Museum für das Fürstentum Lüneburg
1999 Galerie Rose, Hamburg
1998 Kunstverein Jameln, Jameln,Wendland