Matthias Wild
| 1956 | geboren in Kenzingen im Breisgau |
| 1976 | Abitur |
| 1976-1982 | Zivildienst und Studium VWL |
| 1982-1996 | freier Autor, Regisseur, und Kameramann, Fernsehproduktion und Werbefilme in Freiburg, München und Hamburg |
| 1996-1998 | Studienaufenthalte in Paris und London, u.a. freie Mitarbeit Centre Pompidou, BBC |
„Die Kunst ist vor allem für den Künstler und einige Sammler relevant. Der Einfluss auf die gesellschaftliche Entwicklung ist dagegen gering.“
Matthias Wild
Matthias Wild untersucht in seinen Texten, Installation, Fotografien und Videoarbeiten die conditio humana in der wunderschönen neuen Welt der Globalökonomie. Sinn und Seinsfragen treffen auf die polierten Oberflächen einer utopielosen Gesellschaft, in der die Verteidigung der humanistischen Werte zum Scheingefecht mutiert.
Durch die Verwendung neodadaistischer und surrealer Stilmittel im Einklang mit Methoden der politischen Satire kreiert der Künstler eine Situation, durch die der Rezipient zur Reflektion und auch zur Selbstreflektion angestoßen wird. Dabei vermeidet er die trockenen oder dokumentarischen Mittel der Kontextkunst. Referentielle Verweise auf die Kunst der 60ziger und 70ziger machen aber deutlich was der Künstler von den Möglichkeiten kritischer Kunst hält.



