Georg Molitoris

Harald Wolff

wolff wolff wolff wolff

Harald Wolff

in Berlin geboren

1968 Dekorationsarbeiten in Cuxhaven, danach Studium an der Hochschule der Künste Berlin.
1972 Atelier in Florenz
1974 -75 Atelier in Haifa
1978 Meisterschüler bei Martin Engelman
1991 Arbeitsstipendium Kulturzentrum Salzau, Schleswig-Holstein
2000 Arbeitsaufenthalt in Goriska, Slowenien
2003-2010 Atelier in Civezza, Italien

Arbeitet in Paris und Berlin.

Website von Harald Wolff

Werkbeschreibung

Die Bildwelten des Harald Wolff nehmen uns nicht nur auf den ersten Blick gefangen, auch wenn das geheimnisvoll Erzählerische fasziniert; das Wandern auf den Kompositionswegen, das Eintauchen in die Tiefe der Farb-Nuancierungen, das Entdecken der Kombination von verschiedenen Techniken, die mit der immer gebräuchlicheren “Mischtechnik“ nur unzureichend beschrieben werden ... dies alles bietet eine weit gefächerte Möglichkeit des Erlebens und des Erkennens. So sehr immer wieder versucht wurde und wird, Kunst vollkommen sinnfrei und vollkommen abstrakt hervorzubringen, so sehr fasziniert uns hier die gestische Abstraktion, die sich gewiss Sinn beladen, aber nicht kopflastig darstellt.

Das heiter verspielte Miteinander und Nebeneinander von verwischten Gestalten, von gestischen Farbbahnen und schroffen zeichnerischen Elementen ist die ganz unverwechselbare künstlerische Findung des Harald Wolff. Wenn er Bewegung in voller Dynamik darstellt, verwischt und nuanciert er jegliche Flächigkeit; negiert fast den Raum. Wolff zelebriert das Moment der gestischen Abstraktion, das surreale Kombinieren von Zufälligem, ganz sicher auch aus der Quelle spontaner Inspiration gespeist. Er betreibt eine magische Praxis der Schaffung künstlicher Zusammenhänge. Harald Wolff malt gestisch aufgelöst, lyrisch optimistisch, heiter verspielt.

Er schafft auch mysteriöse, vielleicht sogar mythische Legenden der Poesie. Aus suggestiven Formen entstehen vieldeutige Welten, aus sinnlichen Farbspuren erwachsen anekdotische Geschichten – kurz, der Künstler Harald Wolff beschenkt uns reichlich. Seine Bilder werden, um mit Bergson zu sprechen, zu “Zentren der Indeterminiertheit im nichtzentrierten Universum“. Sie agieren und reagieren in einem gewissen un- oder selbstbestimmten (indeterminierten) Bereich. Die Wahrnehmung des Künstlers erfährt eine Metamorphose, sie schöpft aus Intuition und Unterbewusstsein und wandelt das Geschaute zur Kunst. Seine seismographischen Chiffren schaffen magische Zusammenhänge und emotionale Berührungen: Wir erkennen.

Peter H. Schiller, Berlin - Auszug aus dem Katalog: Réveil utile,2002

Einzelausstellungen (Auswahl)

2010 geplant: Galerie Edition Caractéres, Paris
geplant: Galerie Cridart, Metz
geplant: Galerie Janzen, Wuppertal, Duesseldorf
geplant: Galerie Melnikow, Heidelberg
Galerie Toutes Latitudes, Vincennes
APACC Galerie, Montreuil
2009 Galerie Zeugma, Köln
Galerie Janzen, Art Karlsruhe
Galerie Büsch, Berlin
Galerie Janzen, Wuppertal
Galerie Molitoris, Hamburg
Galerie Bode, Karlsruhe
Galerie Belled, Langbroek, Utrecht, Holland
2008 Galerie Monika Beck, Bad Homburg
Galerie Art- Dego, Berlin
Bastion de France, Porto Vecchio, Korsika
Galerie Aria, Porto Vecchio, Korsika
Galerie Belled,- Die Zwölf Stämme-, Langbroek, Utrecht, Holland
Galerie Crid`Art, Amneville-Les-Thermes
2007 Galerie Liel, Saarbrücken
Galerie Janzen, Art Karlsruhe
« Die Zwölf Stämme » St.Wilhadi, Stade
2006 Galerie Allaire-Aigret, Paris
Galerie Finearts Con.Tra., Berlin
Galerie Janzen, Wuppertal
Galerie ART-DEGO, Berlin
Galerie Belled, Langbroeck, Utrecht, Holland
2005 Galerie Janzen, Art Karlsruhe
Galerie Belled, Langbroeck, Utrecht, Holland
Galerie Mediart, Paris
Galerie Christoff Horschik, "Die zwölf Stämme", Dresden
galerie molitoris, Hamburg „Dirigenten im Vorfeld“ Arbeiten auf Papier
2004 Centre Rachi, Galerie Claude Kelman, Paris
Galerie Janzen, Gevelsberg
Galerie Christoff Horschik, Dresden
Galerie Steinle, München
Galerie Belled, Langbroek, Utrecht, Holland
galerie molitoris, Hamburg
Galerie Bouchindhomme, Lille
Galerie Garde à vue, Les Mars, Clermont-Ferrand
Galerie Mediart, Paris
Auswärtiges Amt, Berlin
Galerie Forum Alte Werft, Anita Berber-Zeichnungen, Papenburg
2002 Galerie Christoff Horschik, Dresden
Domizil, Galerie im Dom, Berlin
Kommunale Galerie Charlottenburg-Wilmersdorf, Berlin
2001 Kunsthaus am Friesenpark, Delmenhorst
2000 Galerie Janzen, Schwelm
Arts and Crafts Galerie, Berlin
Galerie Solange Erez, Paris-Boulogne-Billancourt
1999 Galerie Horschik und Schultz, Dresden
Arts und Crafts Galerie, Berlin
Galerie Christine Phal, Paris
1998 Bildfang, Berlin
Arts und Crafts Galerie, Berlin
Galerie Spandow, Berlin
1997 Saarländischer Rundfunk -Signaturen- , Saarbrücken
Galerie Médiart, Paris
1996 Galerie 17, Clermont-Ferrand
Coventry, Dresden
1995 Cuxhavener Kunstverein
1994-97 Galerie Médiart, Paris
1993-94 Galerie Heikkilä Kalemba, Berlin
1992 Galerie Anne Blanc, Paris
Galerie Johannes Peter, Berlin
Galerie Spandow, Berlin
1991 Atelier und Ausstellungkollektiv, Kulturamt Stadt Wuppertal
1990 Galerie Kunst der Zeit, Dresden
1989 Galerie Sonia K, Lille
Galerie Hofhaus, Beaumarais, Saarlouis
1987 Galerie Kunze, Cuxhaven
1986-96 Galerie 17, Clermont-Ferrand
1985 Galerie Zurcher, Paris
1982-84 Galerie Wischermann, Wuppertal
1973-75 Galerie Kunstcenter, Hannover

Publikationen

2005 "Zum Fürchten war alles zu furchtbar", Text August Stramm, Bilder von Harald Wolff, Fotos von H.Goldbeck- Löwe, Edition Goldbeck-Löwe, Berlin, 2005
"Façades" Texte von Philippe Rebel und Frederic Trannoy, Edition Goldbeck-Löwe, Berlin, 2005
"La dynamique des formes", Text Fania Perez, Diasporique, September 2005, nr. 35
"Harald Wolff " Text Fania Perez, L`Arche, Juni 2005 nr.566, Paris
2004 "Vom Treiben des Schnees im August" Text Wilhelm Wiegreffe, Edition Goldbeck-Löwe, Berlin, 2004
"Harald Wolff " Text Xavier Bureau, L`Arche, April 2004 nr.551-552, Paris
"Humains à la verge rouge" Text Michel Mathieu, 12 Lithografien, 4 farbig, Atelier "A fleur du pierre", Paris 2004
2003 "Figura magica" Text Ilske Konnertz, mit Bodo Berheide, Edition Goldbeck- Löwe, Berlin, 2003
2002 "Haut und Schnee".Text Detlef Gosselck, Lothar Fischer, Edition Goldbeck-Loewe, Berlin, 2002
"Réveil utile".Text Peter H.Schiller, Edition Ars Viva, Berlin
2001 "Kein Schicksal". Text Dr. Phil. Andreas Steffens, Edition Goldbeck- Löwe, Berlin 2001
"Grands blocs de doute". Text Philippe Rebel, Edition Goldbeck-Löwe, Berlin 2001
"L’apocalypse de Jean". Text Michel Mathieu, Edition Goldbeck- Löwe, Berlin 2001
2000 "Irritierte Zeichen". Text Detlef Gosselck, Edition Goldbeck-Löwe, Berlin 2000
"Bei ihr bin ich unten durch". Text Detlef Gosselck, Edition Goldbeck.Löwe, Berlin 2000
1999 "Ich dich auch" Text Detlef Gosselck, Edition Goldbeck-Löwe, Berlin 1999
1998 "Im Himmel geirrt" Text Detlef Gosselck, Edition Goldbeck-Löwe, Berlin 1998
1995 "Beschleunigung", Cuxhavener Kunstverein, Katalog zur Ausstellung 1995, Text Andreas Steffens
1993 "Vorgriffe" Zeichnungen, Text Andreas Steffens, Verlag Graeff & Heinrich, Wuppertal 1993
1992 "Seitenhieb" Arbeiten auf Leinwand und Papier, Verlag Graeff & Heinrich, Wuppertal 1992
1988 Arts et Métiers du Livre No 148, Paris 1988
1987 "Ecueils" 5 farbige Holzschnitte, Text von Olivier Amiel, Verlag Champfleury, Paris 1987
1982 Opus International No 85, Paris 1982

Sammlungen

  • Fonds National de l'Art Contemporain, Paris
  • Bibliothèque Nationale, Paris
  • Saarbank, Saarbrücken
  • UWP, Wuppertal
  • Rinke Treuhand, Wuppertal
  • ST Teuhand Lincke,Leonhardt und Rinke GmbH, Dresden
  • WHS Revisionsgesellschaft GmbH, Saarlouis
  • Stichting van der Jagt, International Foundation for the Arts,Holland
  • Rathaus Galerie, Bobigny
  • Bundesjustizministerium, Berlin
  • Kunstsammlung Residenz Würzburg
  • Generali Lloyd Versicherung AG, München
  • Arthotheque d'Amiens, Ville d'Amiens
  • Deutscher Herold, Bonn
  • Kunstsammlung GEFA Gesellschaft, Wuppertal
  • Kunstsammlung Rathaus von Porto Vecchio, Korsika